Plum Sykes: Park Avenue Prinzessinnen

Vor ein paar Tagen habe ich bereits berichtet, dass ich mittlerweile gerne mal ein Buch aus der Rubrik Chick lit lese. Ich erwähnte auch, dass ich das erste Buch, das ich aus diesem Genre gelesen habe, in Marleens Bücherregel gefunden habe. Da Marleen allerdings nicht meine private Buchhandlung ist, verschlägt es mich auch ab und an in ein öffentliches Büchergeschäft und da kann es auch mal passieren, dass ich mehr oder weniger daneben greife.

Plum Sykes "Park Avenue Prinzessinnen" und "Society Girls"

Die Klappentexte auf dem Band von Plum Sykes und zugegebenermaßen auch der Preis für zwei Romane in einem haben mich angesprochen, aber zumindest der erste Teil aus dem Band wollte mich nicht so 100% überzeugen. Den zweiten Teil habe ich noch nicht gelesen, da sich bereits die Park Avenue Prinzessinnen etwas gezogen haben und ich mir nicht direkt in Folge die Society Girls zumuten wollte. Ich brauchte zunächst auch erst eine ganze Weile um mich in den Roman einzulesen, da der Schreibstil der Autorin (zumindest in der deutschen Übersetzung) und auch die Sprache der Protagonisten sehr gewöhnungsbedürftig sind. Die Protagonistin bezeichnet sich selbst ausschließlich als “moi” und bei ihr ist irgendwie alles très chic, très cool, très romantisch oder très irgendwas. Ich habe mich zwar auch schon dabei ertappt wie ich mich als “moi” bezeichne, aber ich hoffe inständig, dass diese vorübergehende Begleiterscheinung bald nachlässt. Im Vordergrund des Romans stehen die überzogenen Männergeschichten der Protagonisten, die  in meinen Augen doch etwas zu weit von der Realität entfernt sind.

Trotzdem habe ich den Roman zu Ende gelesen. Das spricht das dafür, dass er trotzdem irgendwie lesenswert ist. Es gibt also definitiv schlimmere Bücher, aber natürlich auch bessere. Mein Fazit: Die Park Avenue Prinzessinnen sind für zwischendurch ganz nett, aber einen Lieblingsbuchfaktor haben sie nicht. Die Grundvoraussetzung um diesen Roman zu lesen ist meiner Meinung nach, dass man der Chic lit nicht abgeneigt ist und vielleicht sogar ein kleiner Fan des Genres ist. Als Einstieg oder Ausflug in die Welt der junge Damen Literatur ist dieses Buch absolut ungeeignet.

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Über Chrissie

Shopaholic aus der Modehauptstadt Düsseldorf. Liebt New York und sowieso jede Stadt, die sich zum Shoppen eignet. Hat mehr Schuhe als Taschen, hofft aber permanent, dass sich das bald ändert.

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3 Kommentare
  1. Marleen

    Ich hab das auf Englisch gelesen, kann mich aber nicht mehr so genau an den Inhalt erinnern. Selbst bei Shopaholic kann ich mich da im Nachhinein nicht erinnern, weil die Bücher so seicht sind, dass ich davon nichts behalte. In meinem Kopf verschwimmen die zu einem Chick-Lit-Brei. :-) Aber so kann ich sie mit Sicherheit alle noch einmal lesen, ohne mich zu langweilen. Kann also zur Qualität der Geschichte nichts mehr beitragen. Ich weiß aber noch, dass es im Original vom Sprachstil her ganz gut zu lesen war.

  2. Püppi

    Hab die Bücher auch gelesen!
    Fands aber auch nicht berauschend, überhaupt ned vergleichbar mit “Shopaholic” wie ich finde!
    Würde also keine Kaufempfehlung aussprechen…

  3. Chrissie

    @Marleen: Gibt es ein Mädchenbuch, dass du noch nicht gelesen hast? Ich kann mich generell selten lange an den Inhalt von Büchern erinnern. Irgendwann verschwimmt alles. Das hat für mich nichts damit zu tun, ob Literatur nun seicht ist oder eben nicht. Ich kann mich noch nicht einmal an die grobe Handlung von Büchern erinnern, die ich zur Schulzeit bis zum Erbrechen mit einer Lektürenhilfe analysiert habe.

    @Püppi
    Ja, definitiv kein Vergleich zu der Shopaholic-Reihe. Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern, dass ich bei den PAP mal laut auflachen musste oder so.

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