Buchtipp: Beim Leben meiner Schwester

Es ist schon ein paar Monate her, dass ich Jodi Picoults Roman “Beim Leben meiner Schwester” gelesen habe, aber es kommt mir so vor als wäre es gestern. Als ich das Plakat zur Verfilmung im Kino gesehen habe, wusste ich sofort, dass sich dahinter eine Story befindet, die mich absolut in ihren Bann ziehen wird. Ich ging also vom Kino nach Hause, recherchierte im Internet und stellte schnell fest, dass es sich um die Verfilmung eines Romans handelt. Den Roman habe ich mir sofort bestellt.

Gelesen habe ich das Buch auf Fuerteventura. Sicherlich ist es nicht das klassische Sommer-Strand-und-Meer-Buch, aber ich konnte es nicht mehr weglegen. Ein paar Taschentücher um meine Tränen zu trocknen mussten also auch immer mit zum Strand.

“In ihrer frühesten Erinnerung ist Anna Fitzgerald drei Jahre alt und versucht ihre Schwester Kate umzubringen. Sie ist in ihr Schlafzimmer geschlichen und hat ihr das Kopfkissen über das Gesicht gelegt. Dann kam ihr Vater Brian ins Zimmer und hat sie gerettet. „Das“, hat der Vater damals gesagt, „ist nie passiert!“.
Aber es ist passiert, damals, vor fast genau zehn Jahren, und Anna erinnert sich mit einer Deutlichkeit daran, dass sie jedes Mal fast erschrickt. Nun ist sie Dreizehn, und wieder dabei, ihre Schwester umzubringen. Denn Kate ist unheilbar an Leukämie erkrankt, und Anna ist einzig dazu da, so scheint es ihr zumindest, ihr Knochenmark zu spenden. Wie viele Operationen sie schon über sich hat ergehen lassen, weiß das Mädchen gar nicht mehr, und immer wieder ist sie sich ein wenig mehr als menschliches Ersatzteillager vorgekommen. Trotzdem ist ihr der Entschluss, sich zu verweigern — und damit der Schwester den Tod zu bringen — nicht leicht gefallen. Anna besorgt sich einen Anwalt, der sicherstellen soll, dass sie ihren geschundenen Körper nie mehr für Kate zur Verfügung stellen soll — eine Entscheidung, die nach und nach die ganze Zerrissenheit der Familie offenbart.”

Ich kann das Buch also wirklich nur empfehlen und es lohnt sich sicherlich auch für die, die den Film bereits gesehen haben. Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber aus sicherer Quelle weiß ich, dass die Story im Film anders endet als im Buch. Das Buch verliert also nicht an Spannung, wenn man den Film schon gesehen hat.

Wahrscheinlich werde ich mir den Film auch noch anschauen. Vor allem, weil ich Cameron Diaz sehr mag und ich sie gerne mal in eine für sie eher untypischen Rolle sehen würde.

YouTube Preview Image


Show some Love

Hat Dir dieser Artikel gefallen? Falls ja, freuen wir uns, wenn Du ihn in einem sozialen Netzwerk empfiehlst ♥

Hat Dir der Artikel gefallen? Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Buchtipp: This charming man
  2. Buchtipp: Twenties Girl
  3. Verlieren Sie beim Kaufen den Verstand?
  4. Das Leben…

Über Chrissie

Shopaholic aus der Modehauptstadt Düsseldorf. Liebt New York und sowieso jede Stadt, die sich zum Shoppen eignet. Hat mehr Schuhe als Taschen, hofft aber permanent, dass sich das bald ändert.

Alle Artikel von Chrissie

2 Kommentare
  1. Mary

    Ich habe sowohl Buch als auch Film gelesen/gesehen.
    Das Buch ist um Meilen besser, einfach weil beide, wie du schon sagtest, unterschiedlich enden. Sicherlich ist der Film auch sehr emoional, und wirklich jeder hat im Kino geweint, dennoch…das Ende des Buches ist ergreifender!!

    Liebste Grüße

  2. Chrissie

    Ich habe den Film gerade gesehen und meine Augen sind natürlich nicht trocken geblieben. Der Film ist gut, aber das war ja fast von vornherein klar, weil die Story einfach gut ist.

    Schade fand ich es allerdings, dass viele Handlungsstränge weggelassen wurden, aber das ging wahrscheinlich nicht anders, weil der Film sonst zu langatmig geworden wäre.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird niemals veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.