Nachtresidenz
Die Lage der Nachtresidenz ist gut. Sie liegt am oberen Ende der Königsallee (Seitenstraße!), d.h. sie ist gut mit dem ÖPNV zu erreichen und es gibt immer genug Parkplätze. Mit etwas Glück schafft man es sogar dem pöbelnden Altstadtvolk nicht über dem Weg zu laufen.
Die Location besteht aus drei Räumen – Kuppelsaal, Club und Foyer. Alle drei Bereiche bestechen durch ein atemberaubendes Ambiente. Die Inszenierung der Räumlichkeiten durch Mobiliar und Beleuchtung ist durchaus gelungen.
Die Musik? Im Kuppelsaal läuft überwiegend elektronische Musik. Blackmusic Fans kommen im Club nicht zu kurz. Im Foyer ist die Lautstärke etwas gedämpfter. Hier kann man sich unterhalten.
Die Preise liegen eher im gehobenen Bereich. Der Eintritt kostet meist zehn Euro. Zu den Getränkepreisen kann ich aus der Erinnerung leider nichts konkretes sagen. Die Getränkeauswahl ist allerdings wirklich gut.
Das Publikum ist typisch Düsseldorf. “Sehen und gesehen werden” ist hier das Motto. Der soziale Staus spielt dabei allerdings keine sonderlich große Rolle. Gucci Kleidchen reiht sich an viel zu kurzem Synthetikfetzen mit Plastikschuhen. Düsseldorfer C-Prominente zeigen sich hin und wieder auch gerne in der Nachtresidenz.
Die Stimmung ist mittelmäßig. Man hat im Gefühl, dass die Leute nicht richtig aus sich heraus kommen. Man könnte ja gesehen werden und es könnte die Nase gerümpft werden. Außerdem darf das “perfekte Styling” nicht in Gefahr geraten. Es sind schließlich Partyfotografen unterwegs.
Nachtresidenz Bahnstr. 15 -17 44137 Düsseldorf



