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14. Dezember 2009 ~ 1 Kommentar ~ Von Chrissie

Restauranttipp: Architektur & Esskultur

Screenshot: www.architektur-esskultur.de

Screenshot: www.architektur-esskultur.de

Wenn man in Düsseldorf Essen gehen möchte, wählt man zumeist ein Restaurant in der altbewährten Altstadt oder im schicken Medienhafen. Dabei hat Düsseldorf noch so einiges mehr zu bieten! Da gibt es z.B. das Restaurant Architektur & Esskultur auf der Ackerstraße in Flingern, das ich wirklich nur empfehlen kann.

Besonders an diesem Restaurant ist, dass den Gästen ein wirklich außergewöhnlicher Ausblick geboten wird. Ein Ausblick aufs Büro! Ausblick aufs Bürö?! Ja, ein Ausblick Büro. Der Name ist hier tatsächlich Programm, da das Büro der Architekten Petra Sievert und Gerhard Leister direkt an das Restaurant schließt.

Screenshot: www.architektur-esskultur.de

Screenshot: www.architektur-esskultur.de

Bei dieser  doch eher außergewöhnlichen Konstellation versteht es sich fast schon von selbst, dass die Innenausstattung absolut gelungen ist. Der Gast kann sich von einer genialen Komposition aus Licht, Form und Farbe verzaubern lassen.

Natürlich sind auch die Speisen nicht zu verachten.  Auf der Speisekarte finden wir eine Mischung aus asiatischen und europäischen Gerichten, die durch kleine Nuancen neu interpretiert und präsentiert werden. Auch hier versteht es sich wieder von selbst, dass die Präsentation der Speisen sich wirklich sehen lassen kann. Ich habe bisher wirklich selten so individuell und kreativ angerichtete Speisen gesehen.

Architektur & Esskultur
Ackerstraße 128
40223 Düsseldorf

15. Oktober 2009 ~ 2 Kommentare ~ Von Chrissie

Hoch über den Dächern der Stadt

Citystrand in Düsseldorf

Der Sommer ist ja nun schon ein paar Tage vorbei, aber trotzdem möchte ich mich noch einmal zurückerinnern und euch unseren “favourite place to be” der vergangenen Saison vorstellen. Okay, das war jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber ich stelle euch trotzdem ein nettes Plätzchen für laue Sommerabende vor.

Die Rede ist vom Citystrand in Düsseldorf. Der Citystrand befindet sich – wie der Titel vermuten lässt – hoch über den Dächern der Stadt auf  einem Kaufhof Parkdeck.

Natürlich kann ein richtiger Strand nicht ersetzt werden, aber es ist eine gute Alternative für uns Großstädter. Der Citystrand erstreckt sich über zwei Etagen und kann mit zwei kleinen Pools, einer Bar, Strandkörben und viel Sand punkten.

Man sollte sich allerdings keine richtigen Pools vorstellen, sondern eher überdimensionale Planschbecken. Das Wasser ist nicht besonders tief, aber es reicht allemal um die Füße nach einem anstrengendem Arbeitstag darin baumeln zu lassen. Im letzten Sommer hat sich der Citystrand zu DEM Treffpunkt für  Latte Macchiato Muttis entwickelt. Bis in die frühen Abendstunden hinein ist zumindest der Pool auf der unteren Etage größtenteils von Kindern bevölkert. Ich finde das allerdings gar nicht störend!

Die Getränkeauswahl an der Bar ist wirklich gut. Es gibt Softdrinks, Kaffee, verschiedene Biere und Weine und einige Cocktail-Klassiker. Speisen werden von Kendo Catering angeboten und sind leider eher mittelprächtig.

Rosé on the Rocks - Citystrand

Die Fotos können hoffentlich erst einmal einen groben Überblick vermitteln (nächsten Sommer gibt es Nachschub!!). Weitere Bilder gibt es auf der Citystrand Website. Am besten verschafft ihr euch aber selbst einen Eindruck. Der nächste Sommer kommt bestimmt!

22. September 2009 ~ 0 Kommentare ~ Von Marleen

Noodles & Figli

Das Wochenende weilte ich mit dem Liebsten in Berlin. Das Wetter spielte mit, die Sonne lachte vom Himmel und ich konnte meine Lieblingssandalen ausführen, bevor sie in den Schuhhimmel müssen. Denn leider ist seit ein paar Wochen ein Riss in der Ledersohle, noch geht es, aber nicht mehr lange. Ich mag mich aber noch nicht trennen. Mich durch Berliner Cafés und Restaurants zu tragen wäre aber ein würdiger Abschied.

Leider sitze ich jetzt bereits wieder in Düsseldorf am Schreibtisch und präsentiere euch die Highlight meines Wochenendes so in kleinen Häppchen.

Womit wir beim Stichwort wären, Häppchen!

LogoDurch einen Artikel in einem Berliner Stadtmagazin angelockt, machten wir uns am Sonntagabend auf zur Skalitzer Straße um ins Noodles & Figli zu gehen. Ein sehr kleines, minimalistisch eingerichtetes Restaurant, das aber schön gemütlich ist. Der Raum mit der offenen Küche und den großen Fenstern zum Gehweg raus ist mit alten Holztischen und Stühlen eingerichtet und hat dazu einen Holzfußboden. Weil es an diesem Wochenende auch noch warm war, stand das Mobiliar draußen auf dem Gehweg.

Die Speisekarte ist sehr kreativ und wechselt täglich. Es gibt eine kleine Auswahl (etwa 6 Vorspeisen, 4 Hauptgerichte und 4 Nachspeisen), aber trotzdem fällt die Entscheidung schwer, da alles so lecker klingt. Zur Vorspeise hatte ich gebackene Jakobsmuscheln mit Ingwer-Möhren-Püree und als Hauptspeise Holunder-Tagliatelle mit Kübris und Äpfeln und Hirschragoutstreifen (oder so ähnlich). Es war wahnsinnig lecker. Vor allem die Kürbis-Apfel Kombi hat mir gut geschmeckt.

Besonders loben möchte ich das wunderbare selbstgebackene Brot! Das kriegt man ja nicht überall.

Der Service im Noodles & Figli ist prima, fast familiär und die Gäste können der kleinen Belegschaft beim Kochen zusehen. Ich würde wieder dort essen!

Noodles & Figli

Skalitzer Straße 94 b

10997 Berlin-Kreuzberg

P.S.: Für 22 Euro kann man sich ein 3-Gänge Menü aus Vorspeise, Hauptgang (Risotto oder Nudeln), Dessert zusammenstellen. So kann man sich sehr günstig auf eine kleine Geschmacksreise machen.

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19. September 2009 ~ 0 Kommentare ~ Von Chrissie

Basil’s – Restaurant & Bar

Die Lage des Basil’s ist perfekt. Es liegt direkt am Graf-Adolf-Platz und ist somit gut zu erreichen. Laufkundschaft kommt so gut wie keine vorbei. Man muss das Basil’s schon direkt ansteuern.

Das Ambiente ist wunderschön. Stilvolles Mobiliar, dezente Blumendeko, Kerzenlicht und am Wochenende wird live musiziert.

Die Gäste machen den eigentlich Charme des Basil’s aus. C-Promi reiht sich an Berufssohn und Berufssohn reiht sich wiederum an abgemagertem Mädchen im Minikleid (Gürtellänge versteht sich von selbst). Ich bewerte diese Gästekombination allerdings nicht negativ. Im Gegenteil! Gäste dieser Sorte können einem mit ihrer bloßen Anwesenheit den Abend erheitern. Außerdem sind sie ein Garant dafür, dass an den anderen Tischen nie die Gesprächsthemen ausgehen. Wirklich amüsant wird es aber erst, wenn man Gesprächsfetzen dieser ganz speziellen Spezies aufschnappt. Bei unserem letzten Besuch mussten wir (12er Gruppe) einzeln an der Kasse bezahlen und ich konnte hören wie ein Mann mittlerem Alters (Midlifecrisis?) seiner weitaus jüngeren Begleitung etwas in dieser Richtung sagte: “Wenn ich nicht für alle bei mir am Tisch zahlen könnte, würde ich doch zu McDonald’s gehen. Zum Glück habe ich so viel Geld, dass ich nie zu McDonald’s gehen muss!” Unglaublich, aber wahr.

Die Speisen und Getränke sind durchaus solide. Es ist immer für jeden etwas dabei und es ist uns noch nie passiert, dass etwas so gar nicht geschmeckt hat. Bei unserem letzten Besuch hatte ich allerdings das Pech, dass ich ein charakterloses Putensteak mit noch viel charakterloseren Rosmarinkartoffeln bestellt habe. Versteht mich bitte nicht falsch – man konnte es durchaus essen, aber ich hätte es auch mit meinen geringen Kocherfahrungen ähnlich zu Hause zubereiten können. Dieses Putensteak ist auf der Speisekarte ein eindeutiger Ausreißer nach unten und an Einfallslosigkeit kaum zu übertreffen. Zum Glück lassen sich auf der Speisekarte noch weitaus gelungener Gerichte finden. Empfehlenswert sind z.B. die Fettucine mit Rinderfiletspitzen und die Dorade Royal vom Grill.

Im Service liegt die eigentliche Schwäche des Basil’s. Einige Servicekräfte scheinen sich für Gott persönlich zu halten und dies lassen sie Kunden, die nicht zur Stammkundschaft zählen, deutlich spüren. Gläser werden nicht abgeräumt, Cola Faschen werden ganz ohne Gläser gereicht, es erhalten nicht alle Gäste am Tisch ein Wasserglas, es wird nicht gefragt, ob noch eine Nachspeise erwünscht ist und es passiert schon mal gerne, dass man 45 Minuten ohne jedes Getränk am Tisch sitzt. Alle zuvor aufgeführten Kritikpunkte am Service sind mir persönlich bereits zweimal widerfahren. Beim ersten Mal an einem überfüllten Samstag. An diesem Tag hat sich der Chef persönlich bei uns entschuldigt. Diese Entschuldigung haben wir angenommen und vermutet, dass unser Kellner an einem so vollen Abend einfach etwas überfordert war. Beim zweiten Mal hat sich dieses ganze Szenario an einem Donnerstag wiederholt. Das Restaurant war nur halb gefühlt. Ich kann mir beim besten Willen nicht einreden, dass der Kellner auch an diesem Abend überfordert war. Einschränkend muss ich wohl ergänzen, dass nicht alle Kellner im Basil’s unfähig sind. Es gibt tatsächlich auch sehr nettes Personal. Leider kann man sich seinen Kellner nicht aussuchen.

Konsequenz? Ich werde das Basil’s nicht mehr betreten. Die anderen 11 Personen, die den letzten Abend dort mit mir verbracht haben, werden das Basil’s auch nicht mehr betreten. Warum sollte ich mich wie ein Mensch zweiter Klasse behandeln lassen und dafür auch noch bezahlen? Da das Basil’s einen großen Kreis an Stammkundschaft hat, die zum großen Teil nicht dort hingehen um gut zu essen, sondern viel mehr um gesehen zu werden, wird sich vermutlich auch nichts am Service ändern. Das Basil’s hat es nicht nötig. Schade!

Übrigens scheinen unsere Erfahrungen kein Einzelfall zu sein. Wenn man nach Basil’s googlet, kommt an zweiter Stelle direkt dieser lustige Erfahrungsbericht und eine weitere gelungene Beschreibung des Basil’s ist auf  www.Topf-Loeffel.de zu finden.