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31. Mai 2010 ~ 2 Kommentare ~ Von Chrissie

Hoxton Hotel

In meinen stichpunktartigen Kurzbericht über unser Wochenende in London habe ich schon kurz erwähnt, dass ich unser Hotel absolut fabelhaft fand und dass ein ausführlicher Bericht über das Hotel folgen wird. Hier ist jetzt also der ausführliche Bericht.

Zunächst muss ich erwähnen, dass sich die Suche nach einem passablen Hotel außergewöhnlich schwer gestaltet hat. Das Hotel sollte möglichst zentral liegen, dabei nicht zu teuer und optisch trotzdem ansprechend sein. Unter Anbetracht der Tatsache, dass britische Hoteliers anscheinend eine Vorliebe für veraltete Möbel und Teppichböden im Badezimmer haben, wurde die Suche zu einer kleinen Herausforderung. Fündig wurde ich schließlich über die Webseite des Fifteens. Hier wird auf Hotels in der Nähe des Restaurants verwiesen und da wir sowieso einen Tisch im Fifteen reserviert hatten, hat sich das Hoxton Hotel einfach angeboten.

Wir weilten also im Hoxton Hotel. Zur Buchung verleitet hat mich neben der Lage und dem Preis das unglaublich moderne Design. Im Hotel angekommen merkte ich aber schnell, dass nicht nur das Design den Charme des Hotels ausmachen. Wir wurden überdurchschnittlich freundlich begrüßt, das Personal hat sich viel Zeit für uns genommen und es herrschte einfach eine sehr gute Stimmung. Wenn wir am frühen Abend zurück ins Hotel kamen, hatte man gar nicht das Gefühl, dass man in ein Hotel zurückkehrt, sondern eher in eine schicke Bar. Es lief etwas lautere Musik (aber noch angenehm und nicht penetrant) und überall saßen gut gelaunte Menschen, die vorzugsweise alkoholische Getränke zu sich genommen haben.

Die Zimmer im Hoxton Hotel sind relativ klein, aber vollkommen ausreichend. Man kann bei den Zimmern wirklich an nichts meckern. Es war sehr sauber, das Bett war bequem und ganz nett fand ich auch, dass es in jedem Zimmer einen Wasserkocher sowie Instantkaffee, Teebeutel, Milch und Zucker gibt.

Das Frühstück im Hoxton Hotel ist wahrscheinlich eher ungewöhnlich. An der Tür hängen morgens Tüten mit einer Banane, einem Joghurt und frisch gepressten Orangensaft von Pret a Manger. Für einen kurze Städtereise finde ich diese Form des Frühstücks durchaus ausreichend und wenn man doch richtig frühstücken möchte, kann man dieses natürlich auch tun. Das kostet dann allerdings extra.

Die Lage des Hotels hat mir sehr gut gefallen. Man musste zwar zu allen wichtigen Touristenattraktionen mit der Bahn oder dem Bus fahren, aber es war trotzdem alles sehr gut zu erreichen. Besonders gut hat mir an der Lage gefallen, dass es in der Nähe eine Reihe ansprechender Restaurants und Bars gibt. Wir konnten uns abends kaum entscheiden wo es denn jetzt hingehen soll. Außerdem gibt es rund um das Hotel einige Clubs. Wir haben allerdings keinen besucht. Ebenfalls in wenigen Gehminuten zu erreichen und durchaus einen Besuch wert  ist der Spitalfields Market.

24. Mai 2010 ~ 4 Kommentare ~ Von Chrissie

back from London

*Die Stadt ist unglaublich laut, dreckig und total überfüllt, aber trotzdem schön.

*Ich glaube, wir haben wenig von London gesehen, sehr wenig. Vier Tage sind zu kurz.

*Ich habe nur ein einziges Teil von meiner Einkaufsliste gekauft, da das meiste davon in Realität überteuerter Ramsch war.

*Den Primark-Hype kann ich gar nicht nachvollziehen.

*Man kann an jeder Ecke unglaublich gut essen.

*Die Menschen sind überdurchschnittlich freundlich oder bin ich einfach nur zu sehr die Unfreundlichkeit in Deutschland gewohnt?

*Ich habe zwei potenzielle Standesamt-Kleider.

* Unser Hotel war absolut genial, aber dazu später mehr.

* Mir kommt es so vor als hätte ich sehr wenig eingekauft. Unser Gepäck hat sich allerdings von 21,5 kg auf 35,5 kg + zwei große Tüten, die nicht mehr in die Koffer gepasst haben, erhöht.

*Ich konnte ein paar Hochzeitseinkäufe erledigen.

*Ich habe habe leider immer noch keine Brautschuhe.

*Ich liebe Schuhe von Office und die liefern nach Deutschland!

*Wir haben über 600 Fotos gemacht. Eine kleine Auswahl zeige ich euch in diesem Beitrag. Einfach auf die Bilder klicken und sie werden groß.

*Die Hauptspeisen im Fifteen haben mir gar nicht geschmeckt.

*Ich habe leider kein Maxikleid gefunden, das bezahlbar, lang genug und nicht zu durchsichtig war.

*Sämtliche Restaurants, Bars und die kleinen Geschäfte scheinen unglaublich liebevoll und mit viel liebe zum Detail eingereicht und geführt zu werden.

01. März 2010 ~ 2 Kommentare ~ Von Marleen

Grace Kellys Kleiderschrank

Grace Kelly

Grace Kelly

Das “Victoria and Albert Museum” in London zeigt in der Zeit vom 17. April 2010 bis zum 26. September 2010 unter dem Titel “Grace Kelly – Style Icon”, die spektakuläre Garderobe von Grace Kelly. Die Ausstellung möchte die Entwicklung ihrer persönlichen Stils veranschaulichen, von ihren Zeiten als Hollywood Schauspielerin in den 50er Jahren, hin zu ihrer Zeit als Fürstin Gracia Patricia von Monaco.

In der Ausstellung sind  Kleider zu sehen, die Grace Kelly in Filmen trug, das Kleid, in dem sie 1955 ihren Oscar entgegennahm, das Ensemble aus Spitze, das sie bei der Trauung mit Fürst Rainier trug, sowie weitere 35 Haute Couture Kleider ihrer liebsten Designer. Darunter sind Entwürfe von Dior, Balenciaga, Givenchy und Yves Saint-Laurent.

Gestern schon habe ich nach Flügen gesucht. Die Ausstellung möchte ich unbedingt sehen! Vielleicht fliege ich dafür auch nur morgens hin und abends wieder zurück, oder ich bleibe eine Nacht und shoppe mich zusätzlich die High Street rauf und runter.

Bild:  via

04. Januar 2010 ~ 3 Kommentare ~ Von Chrissie

It’s LONDON time

Taschen's London

Habt ihr eigentlich schon mal mein Autorenprofil gelesen?

“Shopaholic aus der Modehauptstadt Düsseldorf. Liebt New York, war aber noch nie in London – dafür einmal in Wipperführt (aus Versehen). Hat mehr Schuhe als Taschen, hofft aber permanent, dass sich das bald ändert.”

Taschen's LondonSo wie oben wird es den Text nicht mehr lange geben. Im Mai werde ich nämlich zum ersten Mal die britische Hauptstadt besuchen. Es geht nach London! Völlig uneigennützig habe ich meinem sehr verehrten Herrn Schatzemann diese Reise zum Geburtstag geschenkt. Auf die Idee bin ich gekommen, weil er gerne mal in Jamie Olivers Restaurant Fifteen essen möchte.

Taschen's LondonDen Tisch im Fifteen habe ich also schon reserviert. Was müssen wir  sonst noch sehen? Wo soll ich unbedingt einkaufen?! Topshop, Primark und Dorothy Perkins ist klar. Ein Besuch im Marc by Marc Jacos Store versteht sich auch von selbst (die gute Marleen wünscht sich eine Kette).

Für sonstige Tipps bin ich sehr dankbar :-)